der 26.9.2017 als „plötzliche Stop-Taste“ in Samuels Leben – eine Art Vorwort

in diesem Blog will ich versuchen, aus meiner Sicht – der Sicht des Papas unseres wundervollen Sohnes Samuel (geb. 18.01.2006) das zu schildern, was seit dem 26.9.2017 in seinem und unserem (Familien)Leben passiert ist. Wir sind überwältigt von der Anteilnahme seither, von vielen Hilfsangeboten und Gebetszusagen, guten Worten, Umarmungen und und und… – und da es viele Kanäle gibt, wo immer mal wieder nachgefragt bzw. von mir berichtet wurde, hab ich mich entschlossen, diesen Blog zu starten.


Ein Blog, der versuchen möchte, das bisher Geschehene nachzuzeichnen und auch die zukünftigen Schritte zumindest im Wesentlichen zu skizzieren. Das hilft euch, die ihr vielleicht wissen wollt, wofür ihr konkret beten mögt und könnt – und es kann auch für uns, auch für Samuel, im Nachhinein wertvoll sein, zu erfahren, was alles passiert ist auf diesem Weg.
„Samuels Weg zurück“ ist ein guter Titel, denke ich mir, denn er hat in den 18 Tagen, die seither vergangen sind, schon gezeigt, dass er zurück kommen, dass er leben will – und wir sind zum jetzigen Zeitpunkt sehr gespannt und voller Zuversicht, dass dieser Weg zwar ein langer und beschwerlicher, aber doch ein Weg zurück ins Leben sein wird.
Natürlich ist dieser Bericht persönlich gefärbt – aber das ist ja auch okay so, finde ich ;-). Und noch etwas: es soll kein Tagebuch sein, ich möchte weder mir noch euch „auferlegen“, allerkleinste Details hier zu beschreiben. Das würde zu viel Zeit fressen – und gerade was den Rückblick bis hin zum 26.9. angeht, ist mir manches auch schon nicht mehr so präsent…
Nun also los… – ich bin selbst gespannt, wie viele Einträge hier noch folgen werden…

und zum Schluss dieses „Vorworts“: Der Taufspruch von Samuel kommt aus dem Buch des Propheten Jesaja im 54. Kapitel, Vers 10:
„Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.“

4 Antworten auf „der 26.9.2017 als „plötzliche Stop-Taste“ in Samuels Leben – eine Art Vorwort“

  1. lieber willem, vielen dank für die mühen, die du dir mit dieser seite machst. sie ist auf jeden fall informativer als manche kurze whatsapp, soll aber auf keinen fall den persönlichen kontakt ersetzen. dein jonathan

  2. Lieber Willem, ich habe nun alles gelesen. Dass Du diesen Blog machst, sehe ich als mehrfach gut. Es ist ein Schreiben zur Information, zur Anteilnahme und gleichzeitig eine Art der Therapie, des Verarbeitens. Ich schreibe mir auch oft alles “ aus der Seele“ heraus. Wir beten weiter für Euch.

    Gott ist unsre Zuversicht und Stärke,
    eine Hilfe in den großen Nöten,
    die uns getroffen haben.

    LG Ariane

  3. Lieber Samuel, liebe Familie,
    wir kennen uns nicht persönlich, aber ich bin mit Sara befreundet und gehe in die Gemeinde der Christuskirche. Ich war mit meiner Familie beim MomentMal. Seit ich durch Sara von dem Unfall erfahren habe, bete ich für Samuels Weg zurück. – Für deinen Weg zurück Samuel ! Und es gibt hier in Eidelstedt viele, die euch im Gebet unterstützen ! Und ich bete in dem festen Vertrauen und Glauben, daß es diesen Weg zurück gibt und die Macht Gottes sichtbar ist und wird. Im Namen Jesu. AMEN.
    Ganz liebe und herzliche Grüße von mir , meinem Mann Andreas und unseren beiden Jungs : Lukas(14) und Julian(10)
    Alles Liebe und Gottes reichen Segen in dieser Zeit!
    Tanja

  4. Liebe Familie von Samuel, ich kenne Euch nicht persönlich und verfolge jeden Tag die Nachrichten bzw. Fortschritte die Samuel macht. Irgendwie denke ich jeden Tag an ihn auf dem Weg zur Arbeit ich fahre in Winsen auf die Autobahn und auf dem Heimweg ich fahre von Hamburg nach Radbruch wie es dem kleinen Mann geht. Ich arbeite in der kinderorthopädie in einer Hamburger Klinik und sehe viele Kinder die nicht solch ein Glück wie Samuel haben. Für ihn ist dieser Weg bestimmt und kann ihn nur gehen weil er zwei Liebende Eltern die ihm täglich Kraft geben und den Glauben an ihn und Gott nicht verloren haben . Ich finde es fantastisch vom Vater der ja auch Pastor ist wenn ich das richtig recherchiert habe und solch moderne Medien von seinem eignen leid zu berichten. Mein Vater war auch Pastor aber solch modernen Kram wäre undenkbar gewesen, auch wenn ich glaube das ich die heilenden Hände von meinem Vater geerbt habe wird Samuel den Weg zurück kommen bei solch vielen gebeten kann nix mehr schief gehen. Sollte ich in irgendeiner Weise helfen können lasst es mich wissen
    Ich bete weiter und schicke ihm weiterhin viel Licht in seinem jungen Leben

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